Die digitale Arbeit mit unterschiedlichen Lernmanagementsystemen scheitert oft an Systemgrenzen. Lehrende und E-Learning-Mitarbeitende müssen ihre aufwendig konzipierten Kurse in Moodle oder ILIAS beim Wechsel der Hochschule oft von Grund auf neu gestalten. Die manuelle Übertragung ist dabei teuer, zeit- und kostenintensiv. Der Kurskonverter soll die LMS-Kurse stattdessen automatisch übersetzen und migrieren. Dabei sollen sowohl die Kursarchitektur, wie Freischaltbedingungen, Verlinkungen und Verweise, als auch alle Materialien und das Layout originalgetreu in das neue System übertragen werden. Dies geschieht durch einen strukturierten Export, die Transformation erfolgt dann durch Mapping, Analyse und Konvertierung, sodass schließlich im Output ein direkter Input in das Zielsystem vorgenommen werden kann. Aktuell ist diese Übertragung von ILIAS-Kursen in Moodle erprobt, nicht aber in die andere Richtung. Bei der Konvertierung kann es noch zu didaktischen und gestalterischen Verlusten kommen. Während Kurse mit einfachen Inhalten und Strukturen eine hohe Erfolgsquote aufweisen, führen Plugins wie GeoGebra oder Fragetypen mit LaTex zu Problemen.
Bei der Verwendung des Kurskonverters wird ausdrücklich die Verwendung geprüfter .zip-Dateien aus vertrauensvollen Quellen empfohlen. Bei diesem Konverter handelt es sich aktuell um einen Prototyp ohne aktiven Support. Der heutige Stand der Entwicklung ist passwortgeschützt. Bei näherem Interesse können die Zugangsdaten bis zum 31.12.2027 über die Funktionsmailadresse miau.nrw@hsbi.de angefragt werden.